Abhängigkeit der Potenzialdifferenz von der Konzentration
von Sissy Freund
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die Konzentrationsabhängigkeit der Potentialdifferenz von zwei Halbzellen mit Hilfe der Nernst-Gleichung erarbeitet.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Silbernitrat | H272, H314, H410 | – |
|
| Silbernitratlösung 0,1 M | H315, H319, H410 | P273, P305+P351+P338, P501 |
|
| Kaliumnitrat | H272 | P220 |
|
Durchführung
Beobachtung
| Kombination | 0,1 : 0,1 | 0,1 : 0,01 | 0,1 : 0,001 | 0,01 : 0,001 |
|---|---|---|---|---|
| Spannung | 0 mV | 55,3 mV | 109,8 mV | 55,1 mV |
Abbildungen
-
Abb. 1:: Potenzialdifferenzmessung bei zwei unterschiedlich konzentrierten Halbzellen.
Deutung
Bei unterschiedlichen Konzentrationen bildet sich eine Potenzialdifferenz aus, wodurch die Abhängigkeit von der Konzentration bestätigt wird. An der Elektrode in der Halbzelle mit der niedrigeren Konzentration werden die Silberatome der Elektrode oxidiert. In der anderen Halbzelle werden die Silber-Ionen der Lösung an der Elektrode zu elementarem Silber reduziert. Weiterhin ist zu beobachten, dass sich bei gleichem Konzentrationsverhältnis gleiche Potenzialdifferenzen einstellen, bzw. bei Änderung des Verhältnisses um den Faktor 10 sich eine Verdopplung der Potenzialdifferenz feststellen lässt. Dies ist mathematisch mit der Nernst-Gleichung begründbar.
Bildet man mit der Nernst-Gleichung eine Gleichung für die Potenzialdifferenz erhält man folgenden Zusammenhang:
∆E = (0,058/z) ∙ log(cOM/cRM)
Mit dieser Gleichung können die gemessenen Werte überprüft werden.